Ayurveda-Wissen
Das kleine Ayurveda Lexikon
Ayurveda hat eine eigene, jahrtausendealte Sprache. Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt.
- Abhyanga
- Ayurvedische Ganzkörper-Ölmassage, die Körper und Geist beruhigt, die Gewebe nährt und die Durchblutung anregt.
- Aggravation
- Zunahme von Symptomen oder Beschwerden, die durch bestimmte Faktoren verursacht werden.
- Agni
- Das „Verdauungsfeuer" – die Kraft, mit der Nahrung, Sinneseindrücke und Erfahrungen verarbeitet werden. Ein ausgeglichenes Agni gilt als Grundlage der Gesundheit.
- Ahara
- Nahrung, die für den Körper und die Gesundheit wichtig ist.
- Ama
- Unverdauliche, toxische Stoffe, die sich im Körper ansammeln und zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen können.
- Ayus
- Das Leben bzw. die Lebensspanne – der erste Wortteil von Ayur-veda, dem „Wissen vom Leben".
- Chakra
- Energiezentren im Körper, die für die körperliche, geistige und emotionale Gesundheit verantwortlich sind.
- Dhatu
- Ein biologisches Gewebe oder eine Körpersubstanz, die für die Funktion des Körpers wichtig ist.
- Dinacharya
- Die ayurvedische Tagesroutine: an den natürlichen Rhythmus angepasste Gewohnheiten von morgens bis abends.
- Dosha
- Die drei ayurvedischen Konstitutionstypen: Vata, Pitta und Kapha.
- Guna
- Grundlegende Eigenschaften oder Qualitäten (z. B. warm/kalt, leicht/schwer), mit denen Ayurveda Nahrung, Konstitution und Lebensweise beschreibt.
- Kapha
- Das Dosha aus Erde und Wasser – steht für Struktur, Stabilität und Kraft.
- Mala
- Die Ausscheidungsprodukte des Körpers (u. a. Stuhl, Urin, Schweiß); ihr geregelter Abfluss ist ein Zeichen von Gesundheit.
- Marma
- Ein wichtiger Energiepunkt im Körper, der für Gesundheit und Wohlbefinden verantwortlich ist.
- Ojas
- Eine feine, lebensspendende Substanz, die für Vitalität, Immunkraft und Wohlbefinden des Körpers verantwortlich ist.
- Panchakarma
- Ayurvedische Reinigungstherapie, die zur Entgiftung und Stärkung des Körpers eingesetzt wird.
- Pitta
- Das Dosha aus Feuer und Wasser – steht für Stoffwechsel, Verdauung und Transformation.
- Prakruti
- Die individuelle ayurvedische Grundkonstitution eines Menschen, die von Geburt an angelegt ist.
- Prana
- Lebensspendende Energie, die durch den Körper fließt und für das Wohlbefinden verantwortlich ist.
- Pranayama
- Atemübungen, die zur Stärkung der Lungen und zur Verbesserung der geistigen Klarheit dienen.
- Rajas
- Geistige Grundqualität von Aktivität, Bewegung und Unruhe – im Übermaß Ursache von Getriebensein.
- Rasa
- Der Geschmack einer Speise (süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb); zugleich Bezeichnung für den ersten Nährsaft des Körpers.
- Rasayana
- Verjüngende und kräftigende Maßnahmen, die Vitalität, Immunkraft und Langlebigkeit fördern sollen.
- Ritucharya
- Die saisonale Lebensweise: Ernährung und Routinen werden an die jeweilige Jahreszeit angepasst.
- Sattva
- Geistige Grundqualität von Ruhe, Reinheit und Klarheit, die durch eine ausgewogene Ernährung und Lebensweise gefördert wird.
- Srotas
- Die feinen Kanäle des Körpers, durch die Nährstoffe, Flüssigkeiten und Informationen transportiert werden.
- Tamas
- Geistige Grundqualität von Trägheit, Schwere und Ruhe – im Übermaß Ursache von Antriebslosigkeit.
- Tejas
- Die feinstoffliche Essenz des Feuers – die innere Leucht- und Stoffwechselkraft. Tejas bildet mit Prana und Ojas die drei subtilen Energien der Vitalität.
- Tridosha
- Die Gesamtheit der drei ayurvedischen Konstitutionstypen Vata, Pitta und Kapha.
- Vata
- Das Dosha aus Luft und Raum – steht für Bewegung, Wandel und Inspiration.
- Veda
- Wissen bzw. Wissenschaft – der zweite Wortteil von Ayur-veda.
- Vikruti
- Der aktuelle, vom Gleichgewicht abweichende Zustand der Doshas – im Gegensatz zur angeborenen Prakruti.
Tiefer eintauchen?
Wir erklären Ihnen gerne, was diese Prinzipien konkret für Ihre Gesundheit bedeuten – in einem persönlichen Gespräch.